Barrierefreies Badezimmer - Style trifft auf Sicherheit

erstellt am 16.08.2016 13:52 Uhr



Lesen Sie hier alles zum Thema barrierefreies Bad. Welche Einrichtungstipps müssen Sie beachten, um auch im Alter komfortabel leben zu können? Wir sagen es Ihnen.

Im "Nationalen Aktionsplan Behinderung" (NAP-B), der 2012 verabschiedet wurde und bis 2020 läuft, ist die Harmonisierung der Bauordnungen der Bundesländer im Hinblick auf Barrierefreiheit vorgesehen. Bis jetzt, zur Halbzeit dieses Plans, werden erste Stimmen laut, es wäre zu wenig Fortschritt erkennbar. Doch nicht nur auf staatlicher Basis wird das Thema Barrierefreiheit immer wichtiger, auch Private sorgen mit diversen Bauvorhaben immer mehr für das Alter vor. Ganz oben auf der Liste steht dabei ein barrierefreies Bad:

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Barrierefreies Bad: welche Einrichtungen gehören dazu?

  • Eine barrierefreie Dusche
  • Die Wanne für Menschen mit Handicap
  • Waschbecken und Halterungen
  • Die optimalen Fliesen und Böden

Eine barrierefreie Dusche

Spricht man von Barrierefreiheit in Sachen Dusche denkt man vor allem an Bodengleichheit. Bodengleiche Duschen finden immer mehr Anhänger – auch bei Menschen, die keinen ebenerdigen Zugang benötigen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Eine barrierefreie Dusche ist nicht nur äußerst komfortabel, sondern stellt auch ein echtes Designhighlight dar. Dazu lässt das Bad großzügiger wirken.

Die Wanne für Menschen mit Handicap

Ein Bad nehmen, ohne dass dieses zum Gefahrenherd wird – barrierefreie Wannen versprechen genau dies. Eine barrierefreie Badewanne ermöglicht einen einfacheren Einstieg und bieten genügend Schutz - vor, während und nach jedem Bad. In den meisten Wannen werden – je nach Bedarf – Türen integriert, die aus Einscheiben-Sicherheitsglas bestehen und sich nach innen öffnen lassen. Der Einstieg in die Wanne wird darüber hinaus über einen niedrigeren Satz der Wanne zusätzlich vereinfacht.

Waschbecken und Halterungen

Um Ihr Badezimmer wirklich barrierefrei zu halten, sollten Sie genügend Freiräume einplanen. Klappbare Griffe und Sitze bieten im Notfall sehr gute Halte- oder Sitzmöglichkeiten - sie benötigen allerdings auch einiges an Platz.

Das Waschbecken ist im Idealfall ergonomisch geformt und speziell auf die Bedürfnisse des Betroffenen zugeschnitten. Die Höhe des Beckens ist abhängig von der Größe der Person, die davor sitzt. Ein niedriges Waschbecken sollte noch genügend Platz für Knie und Oberschenkel lassen. Auch der Spiegel oberhalb des Beckens muss richtig angebracht werden und entsprechend gesichert werden. Auch hier ist eine optimale Planung essenziell.

Achtung bei Fliesen und Böden!

Ein rutschsicherer Boden ist ein absolutes Muss. Nasse Böden stellen generell einen Gefahrenherd dar. Entsprechend ist auch bei der Planung eines barrierefreien Badezimmers darauf zu achten, dass rutschfeste, passende Materialien eingesetzt werden.

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